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Heiß, heißer, es geht nicht mehr!

Heiß, heißer, es geht nicht mehr!

Es war einer jener heißen Tage auf unserer Wanderung. Wir waren auf dem Weg von Lauzerte nach Moissac. 25 km bei mindestens 35° Grad lagen vor uns und das meist auf kleinen Straßen, die auch noch die Hitze abstrahlten. Im Buch stand außerdem: keine Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten. Auch ausreichend Wasser muss mitgeführt werden.

Obwohl wir vorgewarnt waren, hatten wir doch unsere Probleme mit dem Wasservorrat. Kurz vor Espis war unser Vorrat zu Ende, die Sonne brannte nur so vom Himmel und es waren noch über 5 km auf einer kleinen Straße bis Moissac. Wir waren schon recht verzweifelt, da erinnerte ich mich, dass im Buch unter Espis ein Trinkbrunnenzeichen dargestellt war. Und als wir am Friedhof des Ortes vorbeikamen, wurde uns klar, hier musste es Wasser geben. Also bogen wir auf den Friedhof ab.

Oh wie erfrischend war das Wasser! Erst löschten wir unseren Durst und dann hielt uns nichts mehr und wir steckten unsere Köpfe unter die Wasserleitung.  Auch wenn wir wie zwei begossene Pudel aussahen, kümmerte uns das nicht und wir genossen einfach die Abkühlung!

Als wir allerdings weitere zwei Kilometer gegangen waren, war von der Erfrischung leider nichts mehr zu spüren. Erschöpft und müde setzten wir uns auf die Balustrade an einem Haus. Mairelouise meinte, wie sähen aus wie zwei gerupfte Hühner auf der Stange. Als ein Auto kam, hielten wir den Daumen raus. Und wirklich ein junger Mann hielt an und nahm uns mit ins Zentrum von Moissac. Wie dankbar waren wir, denn der Rest des Weges wäre ohne Schatten durch ein Industriegebiet gegangen.  Nach einer Dusche in der Herberge konnten wir dann gegen Abend diesen herrlichen Ort mit seiner wunderschönen Kathedrale genießen.

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Stop Casa Boto – die Bar von José Manuel Boto, Barbesitzer, Englischlehrer, Schauspieler

Stop Casa Boto - die Bar von José Manuel Boto, Barbesitzer, Englischlehrer, Schauspieler

In Mortera hat José Manuel Boto eine kleine Bar, in der man „alles“ bekommen kann – Getränke, Essen, Souveniers, Haushaltsgeräte und vieles mehr. Man muss diese Bar gesehen haben – bunt, vollgestellt, bizarr und gleichzeitig liebenswert.

 

José Manuel Boto leitet seit 37 Jahren die Bar Stop Casa Boto, die seine Großeltern1929 eröffneten und die dann von seinen Eltern weitergeführt wurde. José Manuel Boto ist hier geboren und aufgewachsen. Er hat mehrere Jahre im Ausland studiert und gearbeitet. In Großbritannien schloss er sein Studium der Philologie ab. Nach dem frühen Tod seiner Mutter kehrte er zurück, um dem Vater zu helfen. Er gab zusätzlich Englischunterricht in der ganzen Region. Außerdem ist er Mitglied einer Theatergruppe und er hat auch in TV-Serien und in mehreren Kurzfilmen mitgewirkt.

Wie lange die Bar noch existieren wird, ist unklar. José Manuel Boto denkt an Ruhestand, möchte aber die Bar und ihren Stil erhalten sehen.

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Die Problematik der Eukalyptusplantagen
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Eine Blume zum Abschied

Eine Blume zum Abschied

Wir gingen in Villaluc am Gemüsegarten eines Bauernhofes vorbei und betrachteten die verschiedenen Gemüsesorten, die dort angepflanzt waren. Da sprach uns der Bauer, der im Garten arbeitete, an. Er fragte, ob wir einen Stempel in unser Credential haben wollten. Wir schauten uns an, warum nicht.

Also winkte er uns auf seinen Bauernhof. In der Nähe seines Kuhstalls hatte er einen kleinen Tisch stehen, auf dem der Stempel lag. Nachdem wir dann seinen Stall mit ca. 40 Kühen besucht hatten, bot er uns noch ein Glas frische Milch an , dass wir dann auch mutig tranken.

Wir bedankten uns für die Gastfreundschaft und holten unsere Rucksäcke, die wir am Tisch abgestellt hatten. Galant half er Marielouise in den Rucksack. Und zum Abschied verehrte er dann jeder von uns noch eine kleine Blume aus seinem Garten.

Welch eine schöne Pause auf dem Weg!

Schade, dass unser Spanisch zu schlecht war, um sich länger zu unterhalten. Aber Gesten sagen ja auch manchmal mehr als viele Worte!

 

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Die Problematik der Eukalyptusplantagen
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Treppensturz in Padrón

Treppensturz in Padrón

Marielouise wollte unbedingt um 6 Uhr am nächsten Morgen von Padrón losgehen – ich nicht!!! Aber nach einer Diskussion am Abend gab ich nach. Also standen wir gegen 5.30 Uhr vorsichtig auf, um die anderen Pilger in der Herberge nicht zu wecken. Denn außer uns war noch niemand auf den Beinen. Draußen war es auch noch stockdunkel. Leise schlichen wir aus dem Zimmer und auf Socken die dunkle Treppe hinunter. Leider verpasste ich dabei eine Stufe, rutschte aus und stürzte mit lautem Krach die Treppe hinunter. Da ich den Rucksack Gott sei Dank vor mich hertrug, fiel ich erst auf ihn und dann über ihn hinweg mehrere Stufen hinunter bis zum Treppenende. So wurde der Sturz Kopf über abgedämpft und ich hatte mir nicht weh getan. Aber Marielouise, die vor mir ging, habe ich am Knie getroffen, das ihr einen Tag lang noch weh tat. Der Sturz löste natürlich einen riesigen Krach aus, aber keiner der anderen Pilger ließ sich sehen. Also rappelten wir uns auf, gingen in die Küche und frühstückten.

Dann ging es los, obwohl es draußen noch relativ dunkel und vor allem nebelig war. So tasteten wir uns ausgerüstet mit unseren Stirnlampen schweigend den Pfad entlang. Jede schimpfte im Stillen wohl noch ein bisschen auf die andere. Nach etwa einer halben Stunde ging es auf einer Straße bergab, doch nach einiger Zeit fiel uns auf, dass wir schon länger keine Pilgerpfeile mehr gesehen hatten. Das musste ja passieren, wir hatten uns verlaufen! Was tun?

Wir waren wohl bei dem Nebel vom Weg abgekommen und hier war nur Straße und Wald, kein Dorf, kein Mensch, nur eine kleine Bar auf der anderen Seite der Straße, die aber dunkel war. Das bedeutete: umkehren bis wir wieder einen Pfeil fänden. Da kam ein Auto angefahren und hielt an der Bar O`Atallo auf der anderen Seite. Als der Mann merkte, dass wir uns verunsichert umschauten und schon umkehren wollten, winkte er uns zu und rief, dass wir ruhig auf der Straße weitergehen könnten, dann träfen wir wieder auf den Pfad. Welch gute Nachricht! Vor Freude beschlossen wir, der Bar und unserem Informanten einen Besuch abzustatten und uns mit einer Tasse Kaffee zu stärken.

Als wir an der Bar saßen, stellte uns der Barmann zwei Tassen Kaffee auf die Theke, zwinkerte uns zu und goss in jede Tasse einen ordentlichen Schluck Cognac. Auch die beiden kleinen Kuchen, die er dazustellte, gingen auf Kosten des Hauses. Wir genossen alles in Ruhe – wir hatten ja Zeit, waren wir doch früh aufgestanden. Außerdem hatten wir das nach den Aufregungen des Morgens verdient! Nach einem herzlichen Dankeschön verließen wir die Bar, gingen beschwingt (!) die Straße hinunter und trafen auch bald wieder auf den richtigen Pfad. Wir waren uns sicher, dass ist und wird wieder ein guter Tag!

Aber es war auch das letzte Mal, dass wir soooo früh aufgestanden sind!

 

 

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Dann ging es los, obwohl es draußen noch relativ dunkel und vor allem nebelig war. So tasteten wir uns ausgerüstet mit unseren Stirnlampen schweigend den Pfad entlang. Jede schimpfte im Stillen wohl noch ein bisschen auf die andere. Nach etwa einer halben Stunde ging es auf einer Straße bergab, doch nach einiger Zeit fiel uns auf, dass wir schon länger keine Pilgerpfeile mehr gesehen hatten. Das musste ja passieren, wir hatten uns verlaufen! Was tun?

Wir waren wohl bei dem Nebel vom Weg abgekommen und hier war nur Straße und Wald, kein Dorf, kein Mensch, nur eine kleine Bar auf der anderen Seite der Straße, die aber dunkel war. Das bedeutete: umkehren bis wir wieder einen Pfeil fänden. Da kam ein Auto angefahren und hielt an der Bar O`Atallo auf der anderen Seite. Als der Mann merkte, dass wir uns verunsichert umschauten und schon umkehren wollten, winkte er uns zu und rief, dass wir ruhig auf der Straße weitergehen könnten, dann träfen wir wieder auf den Pfad. Welch gute Nachricht! Vor Freude beschlossen wir, der Bar und unserem Informanten einen Besuch abzustatten und uns mit einer Tasse Kaffee zu stärken.

Als wir an der Bar saßen, stellte uns der Barmann zwei Tassen Kaffee auf die Theke, zwinkerte uns zu und goss in jede Tasse einen ordentlichen Schluck Cognac. Auch die beiden kleinen Kuchen, die er dazustellte, gingen auf Kosten des Hauses. Wir genossen alles in Ruhe – wir hatten ja Zeit, waren wir doch früh aufgestanden  . Außerdem hatten wir das nach den Aufregungen des Morgens verdient! Nach einem herzlichen Dankeschön verließen wir die Bar, gingen beschwingt (!) die Straße hinunter und trafen auch bald wieder auf den richtigen Pfad. Wir waren uns sicher, dass ist und wird wieder ein guter Tag!

Aber es war auch das letzte Mal, dass wir soooo früh aufgestanden sind!

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Die Glocke der Kirche von Alta

Die Glocke der Kirche von Alta

Es war Sonntag und wir waren schon ca. 3 Stunden unterwegs und noch knapp 1 km von Alta entfernt. Da hörten wir deutlich eine Glocke läuten. Erst gingen wir eine Zeit lang weiter, ohne etwas zu sagen. Aber die Glocke läutete weiter. Dann sahen wir uns an und hatten beide den gleichen Gedanken, diese Glocke ruft uns. Da wir aber aus Erfahrung wussten, dass in Spanien die Kirchen in der Regel untertags geschlossen sind, haben wir dem Ganzen zunächst keine Bedeutung beigemessen. Aber die Glocke des Kirchturms läutete weiter. Rief sie uns doch?

Zügig gingen wir durch den kleinen Ort und bald standen wir vor der Dorfkirche. Und zu unserer großen Überraschung stand die Kirchentür auf, wie um uns einzuladen einzutreten. Zögernd betaten wir die Kirche. Im Innern trafen wir eine Dame, die gerade aufräumte, und uns zuwinkte, dass wir ruhig reinkommen könnten. Zunächst zündeten wir – wie gewöhnlich – zwei Kerzen an, mit Wünschen für unsere Lieben und für einen guten Weg. Dann setzten wir uns leise in eine Kirchenbank und ließen uns von der Atmosphäre dieser kleinen einfachen romanischen Kirche einfangen. Wir schwiegen und jede von uns hing eine Zeitlang ihren Gedanken nach. Wir waren berührt und gerührt. Es war einer dieser stillen, vielleicht auch mystischen Momente, die man auch auf dem Jakobsweg erlebt. Glücklich und entspannt setzten wir unseren Weg fort. Aber wir waren schweigsam und ließen den Moment noch lange nachwirken!

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Die Problematik der Eukalyptusplantagen
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Regentrommel auf dem Dach in Arnope

Regentrommel auf dem Dach in Arnope

Von Zumaia sollte unsere Etappe heute bis Arnope gehen. Obwohl die Strecke von Deba nach Arnope relativ steil bergauf ging und es leicht regnete, wollten wir nach Arnope, damit die Strecke am nächsten Tag nicht zu lang werden sollte.

Am Spätnachmittag kamen wir in Arnope an, einem Dorf, das nur aus wenigen Häusern besteht. Die Herberge selbst besteht aus einer umgebauten landwirtschaftlichen Lagerhalle mit 32 Plätzen in 2 Schafsälen (für Männlein und Weiblein getrennt) sowie einem Aufenthaltsraum und einer kleinen Bar. So wirklich gemütlich war es nicht, aber wir hatte, da nur wenige Leute hier übernachteten, den Schlafsaal für uns allein. Nach einem gemütlichen Abendessen und netten Gesprächen mit drei weiteren Pilgern, gingen wir schlafen, in der Hoffnung, dass uns der nächste Tag besseres Wetter bringen würde.

Kaum lagen wir in unseren Betten, da trommelte der Regen schon auf das Dach der Lagerhalle. Was für ein Lärm!  Wie ein ganzes Orchester aus Schlagzeugern und Trommlern. Als das Trommeln endlich etwas leiser wurde, schlief ich ein, um – gefühlsmäßig – kurze Zeit später wieder durch einen weiteren Regentrommelwirbel aufzuwachen. Und so ging es die ganze Nacht: Trommeln auf dem Dach, Ruhe und die Hoffnung, dass der Regen aufgehört hat und dann wieder Trommeln und die Befürchtung, wie wohl der nächste Tag werden würde.

Nach dieser ungemütlichen Nacht schauten wir am Morgen als erstes nach draußen. Und zu unserer Überraschung hatte es aufgehört zu regnen. Zwar war der Weg matschig und teilweise rutschig, aber wir wurden wenigstens nicht noch von oben nass! Später erzählten uns andere Pilger, dass nach dem Regen der Weg hinauf nach Arnope sehr glitschig und anstrengend gewesen sei.

Als Ergänzung im Outdoor-Führer steht:

Wenn der Pächter stimmt, sicher ein gutes Projekt, aber gemessen an der Einfachheit der Ausstattung und dem Raumangebot erscheinen die Preise hier einigen Pilgern bisher doch etwas überhöht. Übernachtung 13.- €, Menü 12.- €, Frühstückspaket 5.- €

Ich würde noch ergänzen und wenn es in der Nacht nicht Stein und Bein regnet!

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Die Problematik der Eukalyptusplantagen
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Auf Umwegen zu unserer Unterkunft in Pasaia

Auf Umwegen zu unserer Unterkunft in Pasaia

Wir waren schon ca. 16 km von Hondarribia in Richtung Pasaia unterwegs, da stießen wir auf eine Straße und der gelbe Pfeil wies den Weg entlang der Straße. Aber auf der anderen Seite der Straße war auch ein Schild nach Pasaia, das auf einen Pfad Richtung Meer verwies. Begeistert von den bisher schon entdeckten herrlichen Ausblicken auf das Meer wählten wir kurz entschlossen – ohne das Buch weiter zu konsultieren – diesen Weg. Er führt eine Zeitlang über grüne Wiesen, bis man endlich wieder an die Küstenfelsen stößt. Ca. eine Stunde lang folgten wir diesem Küstenkamm, der schroff ins Meer abbricht. Wir konnten uns nicht satt sehen am blauen Himmel, dem wilden blauen Meer, den steilen Felsen und den grünen Wiesen. Welch herrliche Landschaft! Spannend war auch zu beobachten, wie die Schiffe aus der Meeresenge von Pasaia auf das offene Meer fahren, denn sie müssen hier durch eine von Bergen umgebende Aus- bzw. Einfahrt, die sich erst später in Pasaia zum größten natürlichen Hafen des Baskenlandes weitet. Früher war dies ein perfekter Schutz gegen Überfälle.

 

Nach ca. einer Stunde wurde unser Weg immer schmaler. Er führte nun etwas unterhalb des

Felsenkammes entlang, rechts ging es steil bergauf, links recht steil bergab. Dann wurde der Weg so eng, dass wir Bedenken hatten, mit unseren Rucksäcken am Felsen hängen zu bleiben. Und auf der ganzen Strecke war uns kein einziger Wanderer begegnet. Also war guter Rat teuer! Weitergehen – wobei der weitere Weg nicht einsehbar war, da er um eine Felsenkante herumführte – oder umkehren – wieder eine Stunde zurück!

Nach langem Überlegen entschieden wir uns für das Umkehren. Es war der erste Tag unserer Wanderung auf dem Camino del Norte und wir wollten einfach kein Risiko eingehen. Einerseits ärgerten wir uns darüber, dass wir nicht mutig genug sind, anderseits sollte man in unserem Alter auch nicht übermütig werden .

Also liefen wir diesmal zügigen Schrittes den Weg bis zur Straße zurück. Trotz des flotten Tempos genossen wir wieder die faszinierenden Ausblicke auf das Meer und den Küstenstreifen. Ab der Straße folgten wir dann brav den gelben Pfeilen nach Pasaia.

Als wir kurz vor der Herberge waren, kam uns ein Spanier, wohl ein Einheimischer, entgegen, der uns erklärte, dass die Herberge bereits voll belegt sei. Hatte uns der Umweg die Übernachtung in der Herberge gekostet? Aber wir wollten uns erst einmal selber ein Bild von der Lage machen. Er nickte und begleitete uns bis zur Herberge. Er sollte Recht behalten, die Herberge war bereits voll. Daraufhin fing unser Begleiter an, mit dem Herbergsvater zu diskutieren, und schließlich bekamen wir zwar kein Bett in der Herberge, aber nach einem Telefonanruf die Adresse einer Privatunterkunft, wo gerade noch zwei Betten frei waren.

Unser „Führer“ winkte uns und wir folgten ihm durch zahlreiche verwinkelte Gassen hinunter in den Ort. Ob wir den Weg zu der Unterkunft allein gefunden hätten? Wohl schon, aber sicher mit Mühen, zumal an der Türe nur ein Namensschild stand und kein Hinweis auf Übernachtungsmöglichkeiten. Nachdem sich unser Führer vergewissert hatte, dass wir hier wirklich übernachten konnten, verabschiedete er sich freundlich begleitet von unserem herzlichen Dankeschön.

Also auch Umwege führen mit Glück zum Ziel! Und ich darf sagen, wir haben auf den vielen Wegen, die wir gegangen sind, und trotz mancher Sprachbarriere fast nur hilfsbereite, freundliche Menschen getroffen. Immer wieder eine schöne Erfahrung!

Aber natürlich geisterte unsere Entscheidung umzukehren doch noch in unseren Köpfen herum. Also besuchten wir am Abend die Hafeneinfahrt und versuchten „unseren“ Weg oben am Felsen zu finden. Nach unserer Einschätzung hätten wir wohl noch einige hundert Meter weitergehen müssen, dann wäre der Abstieg nach Pasaia gekommen. Aber was soll´s. Wir hatten eine gute Entscheidung getroffen und dann soll man auch nicht anderen Möglichkeiten nachjammern!

 

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Geschichten Geschichten Via de la Plata

Eine Rose ist nicht nur eine Rose

Eine Rose ist nicht nur eine Rose

Geschichten auf dem Via de la Plata

In die Zeit unserer Wanderung fiel auch mein Geburtstag. In einem kleinen Laden deckten wir uns mit einigen Köstlichkeiten ein (u.a. Scrimps, Käse, Oliven etc.), um unterwegs ein kleines Geburtstagsmahl zu zelebrieren. Ein schattiger Platz am Waldrand, ein altes Holzbrett als Sitzunterlage, ein kleines Brett als Tisch – das schienen uns doch die idealen räumlichen Voraussetzungen für unser „opulentes“ Mittagsessen!  Als dann auch noch eine liebe SMS meines Mannes kam, war der Tag schon perfekt. Er zitierte darin u.a. Teile eines Gedichtes von Heinrich Heine „Wenn Du eine Rose schaust, sag, ich lass sie grüßen“!

Aber es kam noch besser. Nachdem wir wieder eine Zeit lang gewandert waren, kamen wir an einen kleinen Ort. Und im Garten des ersten Hauses nahe am Zaun stand — eine einzelne rote Rose. Marie Louise und ich schauten uns an und strahlten!

Natürlich rationell gesehen war es einfach Zufall, dass zu dieser Zeit im Oktober in einem Garten eine einzelne rote Rose blühte und dass wir gerade an dieser Rose vorbei gingen. Aber emotional hat uns der Anblick im Herzen getroffen. Wir waren berührt und gerührt, haben die Rose gegrüßt und dachten liebevoll an unsere daheim gebliebenen Männer! Eine Rose ist eben doch nicht einfach eine Rose!

Wen es interessiert, hier das vorständige Gedicht von Heinrich Heine – Leise zieht durch mein Gemüt (1830):

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus, bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen,
Wenn du eine Rose schaust,
Sag, ich lass sie grüßen.

 

 

Der/die eine oder andere wird sich sicher auch an die Rosengedichte von Rainer Maria Rilke erinnern.

Rainer Maria Rilke, Les Roses/Die Rosen – Les Fenetres/Die Fenster,  Gedichte , Ars vivendi, Cadolzburg 2001

Oder an die schöne Geschichte vom kleinen Prinzen und seiner Rose!

Hier das Kapitel aus Antoine de Saint-Exupery , Der kleine Prinz:

Bald schon lernte ich diese Blume kennen. Es hatte schon immer auf dem Planeten des kleinen Prinzen Blumen gegeben, sehr einfache Blumen mit nur einem Kranz von Blütenblättern. Sie brauchten kaum Platz und störten niemanden. Sie erschienen eines Morgens im Gras und verschwanden am Abend wieder. Aber diese eine hatte eines Tages Wurzeln geschlagen aus einem Samen, der wer weiß woher gekommen war, und der kleine Prinz hatte diesen kleinen Sprössling, der ganz anders war als die anderen Sprösslinge, sehr genau beobachtet. Es konnte eine neue Art vom Affenbrotbaum sein. Aber bald schon hörte der Strauch zu wachsen auf und er begann, eine Blüte hervorzubringen. Der kleine Prinz spürte, während er die Entwicklung einer riesigen Knospe beobachtete, dass eine wunderbare Erscheinung aus ihr hervorgehen müsse. Aber die Blume wollte einfach nicht damit aufhören, sich vorzubereiten. Ihre Schönheit reifte geschützt in ihrer grünen Hülle. Sie wählte ihre Farben mit Bedacht. Sie kleidete sich langsam an, sie ordnete ihre Blütenblätter eins nach dem anderen. Sie wollte nicht so zerknittert aufgehen wie die Mondblumen. Sie wollte nur im vollen Glanz ihrer Schönheit erscheinen. Hey! Sie wollte hübsch sein! Ihre geheimnisvolle Toilette dauerte tagelang. Und eines Morgens, gerade bei Sonnenaufgang, enthüllte sie sich.

Und sie, die mit größter Präzision gearbeitet hatte, gähnte und sagte:

  • »Ah! Ich bin gerade aufgewacht … Es tut mir leid … Ich bin noch ziemlich zerzaust …«

Der kleine Prinz konnte seine Bewunderung gar nicht mehr zurückhalten:

  • »Wie schön du bist!«
  • »Nicht wahr«, erwiderte die Blume leise. »Und ich bin zur gleichen Zeit geboren wie die Sonne …«

Der kleine Prinz merkte sofort, dass sie nicht besonders bescheiden war, aber sie war so faszinierend!

  • »Ich glaube, es ist Zeit für das Frühstück«, nahm sie das Gespräch wieder auf, »hätten Sie die Güte, an mich zu denken …«

Da errötete der kleine Prinz, holte frisches Wasser und goss die Blume.

So quälte sie ihn recht bald mit ihrer etwas zerbrechlichen Eitelkeit. Eines Tages zum Beispiel sprach sie von ihren vier Dornen und sagte zum kleinen Prinzen:

  • »Sie können ruhig kommen, die Tiger, mit ihren Krallen!«
  • »Es gibt keine Tiger auf meinem Planeten«, entgegnete der kleine Prinz, »denn Tiger fressen kein Gras.«
  • »Ich bin kein Gras«, erwiderte hierauf die Blume in süßem Ton.
  • »Verzeihen Sie mir …«
  • »Vor Tigern habe ich keine Angst, aber mir graut es vor der Zugluft. Besitzen Sie denn keinen Wandschirm?«

»Angst vor Zugluft? … Das ist nicht besonders glücklich für eine Pflanze«, dachte der kleine Prinz. »Diese Blume ist sehr anspruchsvoll…«

  • »In der Nacht müssen sie mich schützen. Es ist sehr kalt bei Ihnen zu Hause. Es ist nicht richtig eingestellt. Da, wo ich herkomme …«

Da unterbrach sie sich. Sie erschien in Form eines Samenkorns. Sie hatte nichts von anderen Welten wissen können. Gedemütigt, dass sie bei einer so einfachen Lüge ertappt worden war, hustete sie zwei oder drei Mal, um den kleinen Prinzen ins Unrecht zu setzen:

  • »Der Wandschirm …?«
  • »Ich wollte ihn gerade herholen, aber sie sprachen noch mit mir!«

Dann zwang sie sich erneut zu einem Husten und wollte ihm damit Gewissenbisse einreden.

Trotz seiner aufrichtigen Liebe begann der kleine Prinz bald damit, an ihr zu zweifeln. Er hatte ihre belanglosen Worte ernst genommen und war sehr unglücklich darüber geworden. »Ich hätte nicht auf sie hören sollen«, erzählte er mir eines Tages. »Man sollte den Blumen nie zuhören. Wir müssen sie betrachten und ihren Duft einatmen. Meine Blume erfüllte meinen ganzen Planeten mit ihrem Duft, aber ich wurde nicht glücklich darüber. Diese Geschichte von den Krallen, die mich so sehr reizte, hätte mich mehr berühren sollen …«

Er sagte zu mir: »Ich war damals nicht in der Lage, das zu begreifen! Ich hätte sie nach ihren Taten und nicht nach ihren Worten beurteilen sollen. Sie duftete und erglühte für mich. Ich hätte niemals fortgehen dürfen! Ich hätte hinter ihren armen kleinen Tricks ihre Zuneigung erraten sollen. Blumen sind voller Widersprüche! Aber ich war zu jung, um zu wissen, dass ich sie liebe.«

8. Kapitel: Der kleine Prinz und seine Blume

Es geht hier wohl um die erste Liebe zwischen einem jungen Mädchen – der Rose – und einem jungen Mann – dem kleinen Prinz -, die  beide noch zu wenig von der Liebe verstehen, um zumindest zunächst zu einander zu finden.

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Geschichten Geschichten Via de la Plata

Keine Angst vor großen Hunden?!

Keine Angst vor großen Hunden?!

Geschichten auf dem Via de la Plata

Wir sind als Erste aus der Herberge in Tabara aufgebrochen. Nach ungefähr 15 min erreichten wir ein geschlossenes Viehgatter. Als wir es gerade öffnen wollten, kam ein großer Hund angelaufen – ich denke, es war ein Golden Retriever – und bellte uns an. Vorsichtig traten wir ein paar Schritte von Gatter zurück. Was machen wir jetzt – einfach reingehen? In manchen – zugegeben älteren Reiseberichten – war vor aggressiven Hunden auf dem Weg gewarnt worden. So waren wir doch ein wenig verunsichert. Da sahen wir zwei weitere Pilger – eine kleine Französin und ihren englischen Ehemann – auf uns zukommen. Wir beschlossen, einfach zu warten und zu schauen, wie die beiden das vermeintliche Problem lösten. Also ließen wir ihnen am Gatter „großzügig“ den Vortritt. Dort angekommen öffnete die kleine Französin das Tor, streichelte den Hund und dann gingen sie und ihr Ehemann ruhig weiter.  Und wir natürlich schnell hinterher! Kurze Zeit begleitete uns der Hund noch ganz friedlich und dann trollte er sich!

Um noch einmal auf die Warnungen zurückzukommen. Auf all unseren Wegen sind uns bislang keine freilaufenden aggressiven Hunde begegnet.  Also seid vorsichtig, aber lasst euch durch manche Erzählungen nicht zu sehr ängstigen.

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Geschichten Geschichten Via de la Plata

Die fesche Spanierin

Die fesche „Spanierin“

Geschichten auf dem Via de la Plata

Nach einem langen Wandertag kamen wir abends in El Cubo de la Tierra del Vino an. Wir wurden von den Herbergsleuten in der privaten Herberge herzlich begrüßt, bekamen ein kleines Doppelzimmer zugewiesen und fühlten uns direkt wohl. Das Angebot zu einem Abendessen nahmen wir dankbar an. Und wir wurden nicht enttäuscht, im Gegenteil es war die beste Hausmannskost auf dem ganzen Weg. Eine Terrine mit herrlich duftender Gemüsesuppe, frischer Fisch mit gedünstetem Gemüse, Salat und Kartoffeln und zum Abschluss ein köstliches Törtchen und eine Tasse Kaffee. Nach diesem köstlichen Mahl kamen wir trotz unserer bescheidenen Spanischkenntnisse mit den Wirtleuten ins Gespräch. Marielouise fragte nach einer schönen Stickerei, die an der Wand hing. Die Wirtin erklärte uns stolz, die habe sie selber angefertigt. Dann ging sie kurz weg und kam mit einer herrlich bestickten Bluse zurück, die sie uns stolz präsentierte. Sie gehört zu einer Tracht aus der Gegend, die zu besonderen Anlässen getragen wird. Eine wunderschöne Arbeit! Daraufhin lief unsere Wirtin noch einmal weg und kam mit der ganzen Tracht zurück, die sie selbst genäht und bestickt hatte. Als wir die Tracht gebührlich bewunderten, forderte sie Marielouise auf, diese doch einmal anzuprobieren. Nach erstem Zögern folgte Marielouise der Aufforderung. Und dann verwandelte sich – nach einigen Schwierigkeiten, denn die Tracht ist nicht so einfach anzuziehen – meine holländische Freundin in eine fesche Spanierin! Den Spaß und die Freude, die wir daran hatten, kann man anhand der Bilder gut nachvollziehen. Was für ein schöner Abschluss des Tages!

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