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Geographisches Geographisches Via de la Plata

Die Korkeiche – Europäischer Baum des Jahres 2018

Die Korkeiche – Europäischer Baum des Jahres 2018

Via de la Plata

Die Korkeiche (Quercus suber L.), auch Pantoffelholzbaum oder Pantoffelbaum, ist ein immergrüner Laubbaum des westlichen Mittelmeerraums aus der Gattung der Eichen (Quercus). Sie wurde 2018 zum Europäischen Baum des Jahres gewählt. Namensgebend sind die dicken Korkschichten des Stammes, die zur Korkgewinnung genutzt werden. Ein einzelner Baum kann während seines Lebens 100 bis 200 Kilogramm Kork liefern.

Schon in der frühen Antike kannten die Assyrer, Ägypter und Griechen den Korken. Zum Teil wurden Korkpfropfen auch als Verschluss für Amphoren verwendet. Zumeist waren jedoch Stöpsel aus Terrakotta (Ton) in Gebrauch, die mit Bindfaden befestigt und dann mit Lack, Ton oder Pech abgedichtet wurden.

 

Beschreibung

Die Korkeiche wächst als immergrüner Baum, der eine durchschnittliche Wuchshöhe von 10 bis 20 Metern oder in seltenen Fällen bis 25 Meter und Stammdurchmesser von 50 bis 90 Zentimeter erreicht. 

Charakteristisch für die Korkeiche sind die dicken, längsrissigen Korkschichten der graubraunen Stammborke. Das Kambium der bei jungen Bäumen glatten Rinde bildet sehr früh eine Korkschicht, die drei bis fünf Zentimeter dick werden kann. Das leichte und schwammige Korkgewebe zeigt senkrechte Risse und ist an der Außenseite weiß, an der Innenseite rot bis rotbraun. Die Korkeiche ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch), es treten sowohl weibliche als auch männliche Blüten an einem Exemplar auf. Die Fruchtstände werden 0,5 bis 4 Zentimeter lang und tragen zwei bis acht Eicheln.

Die Bäume werden über 400 Jahre alt, geerntete Exemplare werden 150 bis 200 Jahre alt.

 

geschälte Korkeiche Von Joergsam - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17050001

Verbreitungsgebiete und Standortansprüche

Dehesa heißen in Spanien die Korkeichenwälder, die sich in den Regionen Andalusien und Extremadura auf einer Fläche von über 500.000 Hektar erstrecken.  In Portugal bedecken natürliche und angepflanzte Bestände ein Gebiet von 750.000 Hektar. Auch in Frankreich, Italien und Nordafrika finden sich meist kleinere Gebiete mit Korkeichen (s. Karte).

Die Art ist sehr lichtbedürftig und kann in dichten Beständen nicht überleben. Sie ist wärmeliebend und in Mitteleuropa nicht winterhart.  Sie erträgt Dürre und überdauert sommerliche Trockenperioden durch die Reduzierung des Stoffwechsels. Korkeichen stellen geringe Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit und wachsen auch auf mageren, trockenen oder felsigen Standorten. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Korkeiche#/media/Datei:Quercus_suber_range.svg

Ökologische Aspekte und Probleme

In natürlichen Umgebungen wächst die Korkeiche gemeinsam mit anderen Eichenarten z.B. der Steineiche. Die Korkeichenwälder dienen unter anderem als Weideland für die halbwild gehaltenen Ibérico-Schweine und stellen zudem wichtige Lebensräume für bedrohte Tier- und Vogelarten wie beispielsweise den Iberischen Luchs, den Spanischen Kaiseradler und den Mönchsgeier dar. (s. auch Artikel “Dehesas” und ” Das schwarze Ibero-Schwein”)

Die Korkeiche geht mit mehreren Pilzarten eine Mykorrhiza–Symbiose ein. Dabei ist das Feinwurzelsystem der Eiche in engem Kontakt mit dem Myzel des Pilzes. Die Eiche erhält vom Pilz Wasser und Nährsalze im Tausch für Produkte der Photosynthese.

Leider hat die Korkeiche auch mächtige Feinde. Mehrere Schmetterlingsarten, sprich ihre Raupen, schädigen die Korkeiche, die bedeutendste ist der Schwammspinner (Lymantria dispar). Wie bereits im Artikel „Dürre in der Extremadura“ ausgeführt breitet sich dieser Schädling gerade intensiv im Süden Andalusiens aus und bedroht auf Dauer auch die Korkeichen in der Extremadura und im angrenzenden Portugal.

(Foto: © APCOR / DKV).

Nutzung und Vorzüge

Die Korkeiche wird zur Gewinnung von Kork in mehreren Mittelmeerländern angebaut. Die Zentren der Korkproduktion liegen in Süd-Portugal und Süd-Spanien, wo auf weiten Flächen niedrige Bäume mit großen Kronen und starken Ästen angebaut werden, die den höchsten Ertrag an Kork liefern. Diese größtenteils extensiv bewirtschafteten Habitate werden in Spanien Dehesas und in Portugal Montandos genannt. Unter den Gesichtspunkten von Artenvielfalt und kulturellem Erbe werden sie als höchst wertvoll angesehen.

Die Korkeiche ist der einzige Baum, den man schälen kann, ohne dass er Schaden nimmt. Ehe es soweit ist, muss er mindestens zwanzig Jahre wachsen, um eine Höhe von 1,50 Metern und einen Mindestdurchmesser von siebzig Zentimetern zu erreichen. Im Folgenden kann die nachwachsende Rinde regelmäßig alle neun Jahre und bis zu einem Alter von etwa 150 Jahren frisch abgezogen werden. Je nach Alter des Baums liegt der Ertrag bei zwanzig bis sechzig Kilo Kork pro Schälung.

Korkeichen können nicht maschinell geerntet werden. Man benötigt dazu zwei spezialisierte Arbeiter, von denen einer fachkundig die Schnitte setzt und der andere die Schale von den Stämmen löst. Zurück bleibt ein nackter Baum, dessen Stamm dann rotbraun ausschaut. Er beginnt dann wieder, eine Rinde zu bilden. Erst ab der dritten Schälung – also etwa im Alter von vierzig Jahren – besitzt der Kork jedoch die Qualität, die zur Herstellung von Flaschenkorken erforderlich ist. Die Hälfte des weltweit vorrätigen Korks wird zu Korken verarbeitet. Die andere Hälfte wird u.a. in der Bauindustrie zu Isolierungszwecken und für Bodenbeläge oder in der Modebranche für die Herstellung von Schuhen und Taschen verwendet.

Der Herstellungsprozess zieht sich über mehrere Monate hin. Zunächst wird die Rinde zwischen 6 bis 24 Monate unter freiem Himmel zur Trocknung gelagert. Die Kork-schalen verlieren in diesem Bearbeitungsschritt ihre Wölbung und werden zu Platten. Nach weiteren Monaten der Lagerzeit wird der Kork zur Desinfektion in heißem Wasser für etwa eine Stunde gekocht. So gewinnt er auch eine höhere Elastizität, was für die Weiterverarbeitung von Nutzen ist. Nach nochmals dreimonatiger Trocknungszeit wird der Kork dann nach Qualität sortiert. Das beste Material wird für Korken verwendet. Allein Spanien produziert auf diese Weise jährlich rund 3 Milliarden Flaschenkorken; Portugal kommt im selben Zeitraum sogar auf die astronomisch klingende Zahl von 10 Milliarden Stück.

Natürlich gibt es die Diskussion über den Sinn der Verwendung von Flaschenkorken im Vergleich zu Drehverschlüssen.

Die einen plädieren für die Ganzstückkorken, also Korken, die aus einem Stück gefertigt werden, gerade bei Weinen mit einer langen Lagerzeit mit der Begründung, dass er sich in seiner Elastizität jeden Unebenheiten im Flaschenhals anpasst und dass seine Zellwände  immer noch einen minimalen Luftaustausch erlauben, der zur optimalen Reifung lang lagernder Weine wichtig ist. Ein luftdichter Schraubverschluss kann diesen Vorzug nicht bieten, auch wenn andere Meinungen sagen, ein Drehverschluss wäre genauso gut, da sich Luft bereits in der Flasche befinde. Außerdem würde man so der Gefahr es Ausschusses entgehen, was allerdings nur bedingt zutrifft, denn auch bei anderen Verschlussarten kommt es zu den sogenannten Weinfehltönen. Schraubverschlüsse sind aber (leider) deutlich billiger, aber ökologisch bedenklicher. Wahrscheinlich ist das Ganze auch eine Glaubens- und Stilfrage. Die spanischen Winzer bevorzugen auf jeden Fall noch den Korken.

Kork hat aber noch andere Vorzüge. Kork ist der einzige ökologisch unbedenkliche Verschluss und ein recycelbares Naturprodukt. Darum gibt es viele Initiativen, die Kork recyceln. Alte Korken werden gemahlen und beispielsweise als ökologischer Dämmstoff für die Isolierung von Außenwänden oder Dächern angeboten.

 

Zudem ist zu bedenken, dass nicht zuletzt die Verwendung von Naturkorken den Erhalt der artenreichen Ökosysteme und der einzigartigen Kulturlandschaft der Korkeichenwälder auf der iberischen Halbinsel unterstützen. Ohne ökonomischen Nutzen würden Dehesa und Montado möglicherweise verschwinden und ihre Flächen beispielsweise zu Olivenhainen umgewandelt werden. 

(Foto: © APCOR / DKV).
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Geographisches Geographisches Via Podiensis

Die herrlichen Flusstäler der Lot und Célé

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Via Podiensis

Wenn wir auf der Via Podiensis pilgern, begegnen wir immer wieder den beiden Flüssen, dem Lot und dem Célé. Wir wandern zum Teil entlang ihrer Täler, durch ihre Schluchten und besuchen einige Städte und Dörfer an ihren Ufern oder Hochufern. In Figeac entscheidet man sich dann, welchen der beiden Alternativen des Jakobsweges man wählen möchte und damit auch an welchem Fluss man entlang geht und welche der schönen Dörfer man besucht. Unten sind die am jeweiligen Weg liegenden Orte angegeben.

 

Der Lot

Der Lot ist ein Fluss im Südwesten Frankreichs, der in den Regionen Okzitanien und Novelle-Aquitaine verläuft. Er entspringt am Mont Lozère im Zentralmassiv, entwässert generell in westlicher Richtung, durchquert die Weinlagen bei Cahors und mündet nach rund 485 Kilometern bei Aigullion als rechter Nebenfluss in die Garonne. Der Fluss mäandriert stark in seinem Verlauf.

An seinem Ufer befinden sich einige Orte der Via Podiensis. Außerdem verläuft er an der südwestlichen Grenze des  Regionalen Nationalparks Aubrac und durchquert in seinem Unterlauf den Regionalen Naturpark Causses du Quercy.

Trotz seiner starken Strömungen wurde er ab dem 16. Jahrhundert zu einer wichtigen Verkehrsader für  den Handel. Auf den gabar(r)es, flachgehenden Booten, transportieren die Binnenschiffer Holz, Wein und Kohle zwischen dem Quercy und Aquitanien. Die ersten Stauwehre entlang des Lot entstanden, um Mühlen anzutreiben. Ein Teil dieser Mühlen ist heute noch erhalten, zum Beispiel die Mühle von Coty in Cahors. Die Wehre waren mit Stauschleusen versehen, um talfahrende Schiffe oder Flöße mit der Strömung passieren zu lassen. Bergfahrende Schiffe mussten mit Schiffswinden über das Wehr gezogen werden.

Nachdem Bahn und Straßenverkehr die Rolle des Transportes übernahmen, wurde der Lot wieder der Natur überlassen.

Da die Schleusen nicht mehr Instand gehalten wurden, verfielen sie zum Teil, soweit sie nicht für den Bau von Wasserkraftwerken umgerüstet wurden. Erst 1990 begann die schrittweise Wiederherstellung für die Sport- und Freizeitschifffahrt. Mittlerweile sind vier Abschnitte des Lot befahrbar, die allerdings untereinander nicht verbunden sind.

Foto: Hilke Maunder
Von Sylvain Crouzillat - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2806820

Der Célé

Der Célé verläuft in den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Okzitanien. Der Name Célé leitet sich vom lateinischen celer ab und bedeutet so viel wie schnell.

Der Célé entspringt im Gemeindegebiet von Calvinet, entwässert generell Richtung Südwesten, erreicht in seinem Unterlauf den Regionalpark Causses de Quercy und mündet nach rund 104 Kilometern im Gemeindegebiet von Bouziés als rechter Nebenfluss in den Lot. Auf seinem Weg durchquert er die Départements Cantal und Lot. Auf seinen letzten ca. 50 Flusskilometern verläuft der Fluss in spektakulären Schleifen zwischen hohen Kalksteinwänden, an die sich Dörfer schmiegen.

 

Zwei Varianten der Via Podiensis

Für die Variante über das Vallée de Célé benötigt man in der Regel drei Tage für insgesamt 76 km bis nach Bach, wo sich die Wege wieder treffen. Auf ihrem Weg berührt die Variante folgende Orte des Jakobsweges:

Figeac                         s. Artikel Figeac                                 

Marcilhac-sur-Célé      ist ein altes Pilgerdorf am Jakobsweg. Angelegt wurde es um eine Benediktinerabtei, deren Bau zeitgleich mit Conques Ende des 11. Jahrhunderts begann. Neben den Ruinen der Abtei hat die romanische Kirche ihre strenge Schönheit bewahrt.

Pech Merle     Tropfsteinhöhle mit jungpaläolithischer Höhlenmalerei. Das Alter der ältesten Zeichnungen wird auf ca. 20.000 Jahre datiert. Man findet Zeichnungen von Pferden, Wisenten, Mammuts, Fische und acht Silhouetten von Frauen. Außerdem findet man Handnegative, vorwiegend von Frauen- und Kinderhänden.  Die Zeichnungen sind mit Holzkohle ausgeführt.

Bouzies            Bei Bouzies fließt die Célé in den Lot. Die beiden Ortsteile von Bouziès (Bouziès-Bas und Conduché) liegen etwa einen Kilometer voneinander entfernt auf beiden Seiten des Flusses Lot, den der Pont de Conduché überspannt. Hier befindet sich bei Ganil ein in den Fels geschlagener Treidelpfad an der Lot.

St-Cirq-Lapopie          ist auch ein Ort auf der Variante Vallée de Célé und liegt auf einem Felsen oberhalb der Lot. In dem malerischen Felsendorf säumen gotische Häuser seine steilen Gassen, in denen einst Holzdrechsler und Binnenschiffer lebten. Hier verlässt der Jakobsweg zunächst die Lot und trifft in Bach auf die andere Variante. Gemeinsam führt der Weg dann nach Cahors.( s. unten)

 

Wer seinem Weg von Figeac über Cajare nach Cahors wählt, benötigt bis Bach 65.5 km, wo sich die beiden Wege wieder vereinen, es aber keine Übernachtungsmöglichkeit gibt! Auf diesem Weg berührt man folgende Orte des Pilgerweges:

Livinhac-le-Haut         Eingerahmt von den Ufern des Lot liegt der Ort in einer malerischen Flussschleife. Er liegt noch auf dem gemeinsamen Weg als letzte Station vor Figeac.

(Figeac)                       liegt an der Célé. Hier trennen sich die beiden Wegalternativen. (s. Artikel Figeac)

Cajare                         Hier treffen wir das erste Mal wieder auf den Lot. Der Ort liegt direkt an seinem Ufer in einer Flussschleife. Er war seit Mitte des 13.Jh. mit seinem Hospiz eine wichtige Etappe auf dem Jakobsweg. In der Neuzeit wurde er dadurch bekannt, dass Georges Pompidou hier ein Ferienhaus hatte. Im Maison des Arts Georges und Claude Pompidou gibt es Ausstellungen zu zeitgenössischen Künstlern. Wenig später verlassen wir den Lot, steigen hinauf auf die Causses und treffen erst bei Cahors wieder auf den Fluss.

Cahors                        Der Lot umschließt die Altstadt in einer großen, engen Schleife. (s. Artikel  Pont Valentré und Cahors)

 

Bouziès im Tal des Lot. Foto: Hilke Maunder
Von HTO, User:Kersti Nebelsiek - Eigenes Werk (photo of HTO, changes by Kersti Nebelsiek), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19817397
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Dürre in der Extremadura – ein ernstes Problem

Dürre in der Extremadura – ein ernstes Problem

Via de la Plata

Die andauernde Trockenheit in Spanien macht sich besonders in der Region Extremadura bemerkbar. 

So sind zum einen die Ibérico-Schweine – und damit die Produktion des beliebten Iberischen Schinkens – in Gefahr. Durch die hohen Temperaturen und die Wasserknappheit tragen die Steineichen bis zu 25 Prozent weniger Früchte – allerdings sind die Eicheln zur Mast der Schweine für den sogenannten “Bellota-Schinken” ein Muss (s. auch den Artikel Das berühmte Ibero-Schein).

Eine Prognose des “Verbands der iberischen Schweine” geht davon aus, dass im Vergleich zum Vorjahr 20 Prozent weniger von den mit Eicheln gemästeten Schweinen geschlachtet werden können. Anders ausgedrückt: es wird rund 150.000 Tiere weniger geben, die die Qualitätsanforderungen für den beliebten Schinken erfüllen. In vier Jahren wird der Schinken wohl teurer und seltener werden.

 

Außerdem drohen bei der Getreideernte massive Ausfälle auf Grund der Dürre.

„Den Leuten ist nicht wirklich klar, wie schlimm die Lage ist. Alte Bauern erzählen mir von üblen Dürreperioden, in den 1930er Jahren zum Beispiel. Aber sie sagen, selbst damals gab es noch irgendetwas zu ernten. Dieses Jahr könnte das erste sein, in dem sie absolut gar nichts vom Feld holen“. Daniel Trenado ist Jungbauer und Biologe unweit von Badajoz in der Extremadura im Südwesten Spaniens. „Ich baue Gerste, Roggen, Erbsen an, das meiste ist als Viehfutter gedacht. Doch die Triebe sind fast alle vertrocknet, ich brauche die Erntemaschine nicht mal aus der Garage zu holen“. Die Getreideernte in Spanien scheint 2023 großenteils verloren, in der Extremadura, in Andalusien und in Castilla-La Mancha, in drei weiteren Regionen wird sie stark beeinträchtigt sein. Und das just in einem Jahr, da viele Landwirte wegen der Ukraine-Krise wieder auf Getreide und Sonnenblumen umstellten, weil sich da ein Markt auftat.

Eine weitere Gefahr, die momentan intensiv im Süden Andalusiens auftritt, aber wohl auch bald die Extremadura erreichen könnte, ist eine Raupe. Die chronische Dürre macht die Korkeichen anfälliger für Plagen und in Andalusien werden die Korkeichen gerade von einem Schmetterling – heimgesucht, dessen Raupen die Bäume zerfressen und absterben lassen. Der Übeltäter heißt lymantria dispar auf Latein, auf Spanisch lagarta peluda (behaarte Eidechse), auf Deutsch Schwammspinner. Er hat sich über Asien und Nordafrika schon vor Jahrzehnten auch in Südeuropa ausgebreitet, Trockenheit und höhere Temperaturen halfen ihm dabei. Die Raupen des Schwammspinners stürzen sich auf jeden Trieb und jedes Blatt, dadurch stellen die Korkeichen aus Notwehr das Wachstum der Rinde ein, es gibt dann auch keine Eicheln mehr. Der Baum stirbt. Momentan ist vor allem der Naturpark Los Alcornocales 40 km in der Region Cadiz betroffen rund 40 km in westlicher Richtung von der Casta del Sol entfernt. Man befürchtet, dass nur mit einer chemischen Keule die Ausbreitung der Raupe verhindert werden kann, was weitere Auswirkungen auf andere Insekten, sprich ihre Vernichtung, zur Folge haben könnte.

 

Foto: Entomologie (WSL)
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Dürre in Spanien – ein großes Problem heute und in Zukunft!

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Jakobswege in Spanien

Die Situation 2023

Der staatliche meteorologische Dienst hat gerade die Daten für Spanien für den vergangenen Monat veröffentlicht: Der April 2023 war der heißeste April, seitdem seit 1961 in Spanien darüber Buch geführt wird. Der Spitzenwert wurde am 27. April in Córdoba gemessen: 38,8 Grad. Das sind August-Temperaturen. Und die Niederschlagsmenge lag bei weniger als einem Viertel eines gewöhnlichen Aprils. Seit Februar regnete es in ganz Spanien kaum noch, mit einigen wenigen Ausnahmen wie Galicien und den östlichen Kanarischen Inseln. Die Klimakrise ist ganz akut zu spüren.

Akkumulierte Niederschläge in Spanien vom 1. Januar bis 8. Mai 2023 in Prozent zum Mittel der vergangenen 20 Jahre. © Aemethttps://www.costanachrichten.com/spanien/politik-wirtschaft/duerre-spanien-wassermangel-investitionen-hilfen-landwirtschaft-bauern-hitze-sommer-2023-92270351.html

Wenn es nur ein trockenes Frühjahr gewesen wäre! Das Problem ist, dass die Trockenheit schon auf ein Jahr mit sehr wenig Regen und hohen Temperaturen folgt.

Andalusien ist nicht die einzige von der Dürre geplagte Region in Spanien: Katalonien, Teile Aragóns, Murcia, die Extremadura, fast die gesamte Mancha sowie Teile beider Kastiliens, ländliche Bereiche der Hauptstadtregion Madrid, sogar der Süden von Asturien und Kantabrien sowie der Süden und das Hinterland der Region Valencia gehören auch dazu, über die Hälfte des Territorium des Landes. Das gleiche gilt übrigens auch für den Nachbarn Portugal, wo gerade für 40 Prozent des Landes der Dürre-Notstand ausgerufen wurde.

Die Wasserspeicher in Spanien, Stauseen und für Trinkwasser geeignete Flüsse sind nur zu 48 Prozent gefüllt, nochmals mehrere Punkte unter dem Stand des Vorjahres und der nasse Norden dabei bereits eingeschlossen. Der größte Stausee Spaniens, La Serena im Süden der westspanischen Extremadura, ist zu 17 Prozent gefüllt, der zweitgrößte, Alcántara im Norden derselben Region, noch zu 77 Prozent.

Die Abwärtstendenz bei den Regenmengen, zunehmende Verdunstung durch erhöhte Temperaturen, gleichbleibende Verschwendung und mehr Bedarf für Landwirtschaft und Tourismus – die zusammen rund 80 Prozent des Wassers verbrauchen – bringen Spaniens Trinkwasser-Kreislauf an den Rand eines Infarkts. Kompetenzwirrwarr und Investitionsstau verschlimmern die Lage. Das ist u.a. dem Umstand geschuldet, dass z.B. die Andalusier über die Jahre hunderte Millionen Euro Investitionsabgaben über ihre Wasserrechnungen angespart haben, die aber nicht zweckbestimmt eingesetzt wurden. Den Problemen der Klimakrise muss schnellst möglich entgegengetreten werden.

 

Durchschnittliche Sonnenstunden in Spanien, April der letzten 40 Jahre. © Aemet/Eumetsathttps://www.costanachrichten.com/spanien/politik-wirtschaft/duerre-spanien-wassermangel-investitionen-hilfen-landwirtschaft-bauern-hitze-sommer-2023-92270351.html
Situation im Jahr 2023 An vielen Orten in Spanien sind Stauseen fast oder ganz ausgetrocknet, in manchen Regionen müssen Dörfer aus Tanklastern mit Trinkwasser versorgt werden. © JORGE GUERRERO / AFP

Die Situation im Sommer 2025

Spanien stöhnt nach der Hitzewelle im Juni unter der zweiten Hitzewelle des Sommers. Die Temperaturen klettern zum Teil deutlich über 40 Grad.

Die neue Hitzewelle trifft Spanien mit voller Wucht: Bereits am Montag wurden in vielen Teilen des Zentrums, Südens und Westens des Landes Temperaturen über 40 Grad erreicht. In 12 der insgesamt 17 sogenannten Autonomen Gemeinschaften rief AEMET Warnstufen aus. In Andalusien, Madrid, Kastilien-La Mancha, Extremadura und Galicien galt die zweithöchste Alarmstufe Orange.

Eine offizielle Hitzewelle des staatlichen, spanischen Wetterdienstes wird dann verhängt, wenn die Temperaturen mehr als drei Tage deutlich über dem langjährigen Mittel liegen, gesundheitsgefährdende Spitzenwerte erreicht werden und mehr als nur eine Region betroffen ist. Gewarnt wird nicht, um „Panik zu verbreiten“ oder einer „Klimaagenda“ zu folgen, sondern um Kinder, ältere und kranke Menschen vor Hitzeschlägen und anderen Gesundheitsrisiken zu schützen, aber auch, um Veranstaltungen, Exkursionen etc. sicher planen zu können. Nicht zuletzt werden bei Hitzewellen auch gewisse Protokolle in Gang gesetzt, wie „Kühlinseln“ in Städten eröffnet oder die Waldbrandwarnstufe erhöht.

August 2025 Situation noch nicht ganz unter Kontrolle

Der Einfluss des Klimawandels auf die Dürrevorhersage
Der Klimawandel dominiert weiterhin die Agenda bei Dürreprognosen.Der globale Trend deutet auf eine Zunahme extremer Ereignisse hin, darunter intensivere und länger anhaltende Dürren sowie Hitzewellen, die jedes Jahr neue Temperaturrekorde brechen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass sich die Häufigkeit sogenannter „planetarer Wellen“ – atmosphärischer Muster, die Regenfälle wochenlang blockieren können – seit den 50er Jahren verdreifacht hat. Dies trägt dazu bei, dass in manchen Regionen Sommer mit anhaltend geringen Niederschlägen auftreten, während andere in kurzen Zeiträumen intensive Niederschläge verzeichnen, was das Überschwemmungsrisiko erhöht. Die Flutkatastrophe in Valencia, Andalusien und Murcia im Oktober 2024 sind uns noch gut in Erinnerung!

Die Schwierigkeit, diese Phänomene vorherzusagen, bleibt eine Herausforderung für Meteorologen, da Faktoren wie atmosphärische Instabilität oder der Einfluss globaler Phänomene wie El Niño können die erwarteten Muster völlig verändern.Eine kontinuierliche Überwachung und laufende Modellaktualisierungen sind unerlässlich, um unerwünschte Ereignisse vorherzusehen und sowohl auf lokaler als auch auf nationaler Ebene entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Lösungsansätze

Weitere 1,6 Milliarden Euro will Sánchez bis 2026 an die Autonomen Gemeinschaften (Länder) überweisen, für den Ausbau und die Verfeinerung der Aufbereitung von Trinkwasser, das Auffangen von Regenwasser, Projekte der Effizienz, Digitalisierung, Reparatur von Leitungsnetzen sowie den Bau sogenannter „Wasserautobahnen“ von einem Stausee zum anderen, um Defizite untereinander ausgleichen zu können. Außerdem sind Maßnahmen wie die Meerwasserentsalzung und die vermehrte Nutzung von geklärtem Brauchwasser geplant. Zusätzliche 2,15 Milliarden Euro verspricht Sánchez für die Modernisierung der Bewässerungssysteme und Bewässerungsmethoden in der Landwirtschaft, wobei hier auch Know How aus Kalifornien, Israel und von der Arabischen Halbinsel eingesetzt werden soll, die schon lange gute Anbauergebnisse unter widrigen klimatischen Bedingungen erzielen, – allerdings auch mit den richtigen Pflanzen.

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Geographisches Geographisches Via Podiensis

Armagnac – der ältere Bruder des Cognac

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Via Podiensis

Geschichte und Herkunft

Auf der Via Podiensis kommen wir auch durch das Baise-Armagnac zur Stadt Condom, die auch häufig Condom-en-Armagnac genannt wird, und in der Region liegt, in der der berühmte Armagnac hergestellt wird.

Armagnac wird oft als kleiner Bruder der berühmteren Cognac bezeichnet. Allerdings reicht die Cognac-Herstellung nur in das 17. Jahrhundert zurück. Das Brennen von Armagnac hingegen wurde bereits 1461 urkundlich erwähnt, als im Gebiet des heutigen Département Landes eine Brennerei seine Erzeugung genehmigt wurde. Ab 1909 ist der Armagnac als geschützte Herkunftsbezeichnung mit AOC (Appellation d´origine controlée) eingetragen.

Für diese frühe Kultur der Branntweinherstellung waren drei Kulturkreise verantwortlich: die Römer mit ihren Weinbaukenntnissen, die Gallier mit ihrer Handwerkskunst der Fassherstellung und die Mauren mit der Destillationstechnik. Zu dieser Zeit wurde Armagnac noch als Medizin verwendet und hauptsächlich schmerzlindernd und desinfizierend eingesetzt. Der Name des Weinbrands leitet sich von seiner Ursprungsregion ab, der alten Grafschaft Armagnac.

Das Anbaugebiet für Weintrauben, die zur Armagnac-Produktion genutzt werden, ist auf rund 15.000 Hektar begrenzt. Es umfasst Teile der Departements Gers, Landes und Lot-et-Garonne. Das Gebiet wird dabei in drei weitere Bereiche unterteilt, anhand derer die Lage der Weinberge bezeichnet wird:

  • Bas-Armagnac (niedriges Armagnac)
  • Haut-Armagnac (hohes Armagnac)
  • Armagnac-Ténarèze
https://gentlemans-attitude.de/genuss/armagnac/

Herstellung und Kategorien

Der Wein wird in kupfernen, geschlossenen Brennblasen durch einen einzigen Brennvorgang destilliert. Hierin besteht der Unterschied zum Cognac, der nach der Methode der Destillation Charentaise zweimal in aufeinanderfolgenden Durchgängen gebrannt wird.

Bei der Méthode Armagnac werden dagegen Rohbrand und Feinbrand in einem einzigen Brennprozess kombiniert. 

Die Lagerung erfolgt in Fässern mit 225 bis 420 Liter Inhalt, die aus der typischen Gascogner Schwarzen Eiche hergestellt werden. Für die Fertigung der Holzfässer aus der Steineiche der Gascogne wird das Holz sechs Jahre lang gelagert, bevor es verarbeitet wird. Im Gegensatz zu den oft uralten Cognac-Fässern, die immer wieder neu eingesetzt werden, benutzt man für den Armagnac für jede Ernte neue Fässer. Dieses Holz verleiht dem Branntwein sein unverwechselbares Bukett und seine typische Bernsteinfarbe.

Sobald der Armagnac das richtige Alter – mindestens ein Jahr, in der Regel sechs bis acht Jahre – erreicht hat, wird er in die traditionelle bauchige Flasche mit dem langen Hals – ähnlich einem fränkischen Bocksbeutel – abgefüllt.

Beim Armagnac ist seit 2010 die Einteilung in vier Kategorien gebräuchlich:

(1) V.S./*** (Very Special/trois étoiles, drei Sterne),

(2) V.S.O.P (Very superior old pale),

(3) X.O./Hors d’Âge (Extra Old/extra alt) sowie

(4) Millésime.

Armagnacs der Kategorie (1) sind am jüngsten und mindestens ein Jahr lang im Eichenfass gereift, die Klasse (2) verspricht mindestens vier Jahre, die Klasse (3) mindestens 10 Jahre Reifung. Bei Blends (Verschnitten) wird die Kategorie anhand des jüngsten enthaltenen Bestandteils des fertigen Armagnacs bestimmt. Die Bezeichnung Millésine kennzeichnet hingegen, dass der Armagnac aus Weinen eines einzigen Jahrgangs gebrannt wurde, was aber relativ selten vorkommt.

Von <a href="//commons.wikimedia.org/wiki/User:Jibi44" title="User:Jibi44">Jibi44</a> - <span class="int-own-work" lang="de">Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0, Link

Prestigeproblem

Die hohe Qualität, die handwerklich einwandfreie Herstellung, die strenge Reglementierung, der Export in immerhin 132 Länder und die im Gegensatz zu Cognac deutlich geringere Produktionsmenge würden den Armagnac eigentlich zu einem begehrten Luxusprodukt prädestinieren, tatsächlich aber leidet er seit den Nachkriegsjahren unter deutlichen Prestigeproblemen. Damals war er besonders begehrt und verzeichnete eine extrem hohe Nachfrage, was schließlich zu einem Verfall der Qualität, zu einem Ruin des Images und im Bewusstsein der Verbraucher dazu führte, Armagnac als kleinen oder schlechteren Cognac anzusehen – eine Ansicht, die teilweise noch heute vorherrscht.

 

Wie trinkt man ihn am besten?

  1. Als Digestif am Ende einer Mahlzeit

Die alten Armagnacs werden meistens als Verdauungsschnaps nach einer Mahlzeit pur getrunken.
Es wird empfohlen, ihn bei Raumtemperatur zu trinken, vorzugsweise aus einem kleinen Glas (6 bis 9 cl), das nach oben hin leicht geschlossen ist, damit sich die Aromen unten im Glas konzentrieren. Sie können das Glas auch in der Hand wärmen, damit sich die Aromen voll entfalten.

  1. Frappé

Die weißen Armagnacs oder Hauts-Armagnacs können wie alle weißen Schnäpse pur getrunken werden: Stellen Sie die Flasche vor dem Servieren kurz in den Kühlschrank oder servieren Sie ihn im Glas „on the rocks‟ (mit Eiswürfeln).

  1. Als Longdrink

Man kann die Armagnacs auch als Longdring trinken. Dazu werden sie mit stillem oder kohlensäurehaltigem Wasser, einem Softdrink oder Fruchtsaft zum Cocktail verlängert.

 

  1. Was ich schon von meinen Eltern kannte und auch selber liebe ist „Pflaumen in Armagnac“. Hmm welch ein Genuss! Man kann ihn auch selber machen:

2 Kilo Pflaumen waschen, entsteinen und vierteln, mit 400 Gramm Kandis in einem Glas schichten und mit einer Flasche Armagnac übergießen und verschließen. Mindestens 8 Wochen durchziehen lassen, als Likör anbieten—-aber viel besser: nach einem deftigen Essen über Walnußeis servieren.

 

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Jakobswege in Frankreich – Pèlerinages de Saint-Jaques de Compostelle

Als Wege der Jakobspilger gelten in Frankreich lediglich die vier Hauptwege,

  • Via Turonensis
  • Via Lemovicensis
  • Via Podiensis
  • Via Tolosana

die bereits im 12. Jh. im Pilgerführer Erwähnung gefunden haben.

 

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ways_of_St._James_in_Europe.png

Die Via Turonensis, benannt nach der Stadt Tours, ist der nördlichste und längste der vier historischen Jakobswege in Frankreich. Ursprünglich begann der Weg in Orléans, heute gilt Paris als Startpunkt. Der Verlauf entspricht weitgehend dem Fernwanderweg GR 655. Zwischen Paris und Tours gibt es zwei Varianten. Die östliche Route führt über Orléans, die westliche über Chartres.

Die Via Turonensis führt von Paris durch Orléans, Tours, Poitiers und Bordeaux nach Ostabat in der Nähe der spanischen Grenze. Hier vereingt sich die Via Turonensis mit den nördlicher verlaufenden Pilgerwegen Via Podiensis und Via Lemovicensis vereinigt.

 

Von GIRAUD Patrick - Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=949405 Orleans

Die Via Lemovicensis verläuft über Limoges, daher der Name, der Versammlungs- und Startort ist jedoch Vézelay mit seiner Abtei de la Madeleine.

Auf seinem ersten Stück hat dieser Jakobsweg zwei Varianten: die eine nördlich über La Charité-sur-Loire mit der Kirche Notre-Dame, Bourges und Châteauroux, südlich die, die über Nevers, Châteaumeillant und die Stiftskirche von Neuvy-Saint-Sépulchre führt. Beide vereinigen sich in Gargilesse-Dampierre an der Creuse.

Von dort führt die Via Lemovicensis südwestlich über Saint-Léonard-de-Noblat, Limoges und Périgueux. Bei Sainte-Foy-la-Grande überquert sie die Dordogne, in La Réole die Gironde, und an der Abtei Saint-Sever die Adour. Im baskischen Ostabat trifft sie auf die Via Turonensis (von Paris kommend) und die Via Podiensis (von Le Puy-en-Velay kommend).

Vezelay Von Nikater - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8543134

Die Via Podiensis ( via = Weg, podium = Le Puy (dt. ‚Bergkuppe‘))deckt sich heute im Wesentlichen mit dem Fernwanderweg GR65.

Ausgangspunkt der Via Podiensis ist die Kathedrale Notre-Dame von Le Puy-en-Velay in der Auvergne. Sie führt zunächst über das Zentralmassiv zur Abtei von Aubrac, im Gemeindegebiet von Saint-Chély-d’Aubrac, und erreicht dann die Klosterkirche Sainte-Foy in Conques. Nächstes wichtiges Ziel ist die Benediktiner-Abtei von Figeac. Mit einem Abstecher kann man von dort aus das etwas nördlich liegende Rocamadour mit den Überresten des heiligen Amadour besuchen.

Der Weg folgt dem Lot bis nach Cahors, wo er sich nach Süden wendet. Weitere Klöster am Weg waren in Moissac und La Romieu. In der Gascogne werden Condom und Aire-sur-l’Adour durchquert. Südlich der Gave de Pau geht es in die Pyrenäen nach Ostabat, wo sich die Via Podiensis mit den nördlicher verlaufenden Pilgerwegen Via Turonensis und Via Lemovicensis vereinigt. Hinter Saint-Jean-Pied-de-Port überquert sie die Grenze nach Spanien am Col de Roncevaux.  

Le Puy en Velay Von PMRMaeyaert - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16758296

Via Tolosana (frz. voie toulousaine) ist der lateinische Name des südlichsten der vier Jakobswege in Frankreich.

Er berührt Toulouse, hat aber seinen Sammelpunkt und Beginn in Arles, und überquert die Pyrenäen am Col du Somport. Auf spanischer Seite heißt er Camino Aragonés bis nach Puente la Reina, wo er auf den Camino Navarro trifft, der nichts anderes ist als die Fortsetzung der drei übrigen französischen Jakobswege. Ab hier heißt der Weg dann Camino francés.

Der auch als Voie d’Arles bekannte Jakobsweg beginnt in Arles in der Provence, führt über Montpellier zu den Ausläufern der Cevennen und längs des Canal du Midi nach Toulouse.

Dann verläuft die Route durch die sanfte Hügellandschaft der Gascogne und das grüne Pyrenäenvorland im Département Béarn zum Pyrenäenübergang auf dem Somport Pass auf 1632 m Höhe. Hier findet der zuletzt alpine Wanderweg Anschluss an den spanischen Camino Aragones, der nahe Pamplona auf den Camino Francés mündet.

Toulouse Von Didier Descouens - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61571986
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Las Bardenas Reales – eine Landschaft vom anderen Stern

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Er ist ein fantastisches Kunstwerk der Natur: der Las Bardenas Reales Nationalpark in Navarra 100 km südlich von Pamplona. Die bizarren Formationen aus ockerfarbigem Kreide- und Tongestein, die über Millionen von Jahren durch Erosion entstanden sind, faszinieren immer wieder aufs Neue.

Wir kommen leider am Jakobsweg hier nicht direkt vorbei, aber wer vielleicht  ein wenig Zeit in Pamplona hat, der könnte sich diesen Ausflug wirklich überlegen.

Las Bardenas Reales ist eine Halbwüste, die eine Fläche von 415 qkm umfasst. Charakteristisch für die Bardenas Reales ist eine bizarre Landschaft aus großenteils ockerfarbigem Lehm. Dieser ist das Sediment eines urzeitlichen Meeres, das durch tektonische Hebung der Iberischen Platte verlandete. Neben dem Lehm finden sich auch härtere Sandstein- und Kalksteinschichten. Durch den Abfluss von Wasser aus den Pyrenäen in das Mittelmeer erodierten die Sedimentschichten in unterschiedlicher Weise. So bildeten sich die typischen Barrancos (ausgetrocknete Flussbetten) und bizarren Bergformen heraus.

Der größte Teil der Bardenas Reales ist seit 1999 als Naturpark geschützt und 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt worden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bardenas_Reales#/media/Datei:LaPisquerra.jpg

Vielleicht wird Ihnen das alles auch irgendwie bekannt vorkommen. Das mag daran liegen, dass die Bardenas Reales schon mehrfach die Kulisse für bekannte Film- und Fernsehproduktionen gestellt haben. Serien wie „Game of Thrones“ und Filme wie „The Counselor“ oder „Die Welt ist nicht genug spielen“ teilweise in dieser Landschaft. Aber keine Angst: Drachen brauchen Sie nicht zu befürchten. Dafür kann man über 20 verschiedene Vogelartenbeobachten, die in den Lüften der Bardenas ihre Runden drehen, wie der Königsuhu, der Schmutz- oder der Gänsegeier.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bardenas_Reales#/media/Datei:Bardeak.jpg

Wer Spaß an Legenden hat, hier eine, in der die las Bardenas Reales eine Rolle spielen:

 

Die Legende von Sanchicorrota:

Sancho de Rota oder Sanchicorrota war bekannt als der König von Bardenas, der „Robin Hood“ in dieser Gegend. Er war auf der Flucht vor der Justiz und verbarg sich in seiner Schutzhütte, mitten in den wüstenhaften Landschaften der Hochebenen und vom Wasser und Wind geformten Schluchten. Dieses Gebäude auf einem Berg in der Nähe von Piskerra trägt heute seinen Namen. Es heißt, der Bandit bestahl die Reichen und gab seine Beute den weniger Begünstigten, aber es gibt auch Geschichten, nach denen er nicht wirklich so gütig war. Darin soll er zunächst als Müller tätig gewesen sein. Dann aber nach einem Streit, in dem er seinen Nachbar tötete, hat er sich Straßenräubern anschlossen, die in diesem verlassenen Gebiet zahlreiche Verstecke fanden.

Nachdem er jahrelang die Wache von König Juan II. von Aragon überlistet hatte, wurde er der Legende nach in die Enge getrieben und beendete 1452 mit dem Dolch sein Leben, bevor sie ihn erwischten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bardenas_Reales#/media/Datei:Bardena_Blanca.JPG
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Die Mallos de Riglos

Die Mallos de Riglos

Die Mallos de Riglos sind eine Reihe von Konglomerat-Felsformationen in der Gemeinde Las Peñas de Riglos in der Comarca Hoya de Huesca in Aragon, Spanien. Sie befinden sich in der Nähe von Las Peñas de Riglos, etwa 45 km nordwestlich der Stadt Huesca.

 

https://es.wikipedia.org/wiki/Mallos_de_Riglos

Durch die Erosion ergeben sich am Fuß der Pyrenäen interessante Formationen. Ein Beispiel sind die Mallos de Riglos. Sie entstanden als erodiertes Material von den Hängen der Pyrenäen abgewaschen und durch Kalkstein zusammengeklebt wurde. Im Laufe der Zeit wurde diese Mischung zu einer Masse von Konglomerationsgestein verdichtet. Schließlich verschleiste die Erosion die weicheren, poröseren Teile des Konglomerats. Das widerstandsfähigere Gestein blieb erhalten und wurde zu den als Mallos de Riglos bekannten Formationen.

Die Mallos de Riglos und die Burg Loarre liegen nicht unmittelbar am Jakobsweg, doch wenn man genug Zeit hat, sind sie auf jeden Fall einen Abstecher wert.

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Die Pyrenäen – wilde Berge zwischen Frankreich und Spanien

Die Pyrenäen - wilde Berge zwischen Frankreich und Spanien

Die Pyrenäen sind ein Faltengebirge an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, wobei die Grenze meist auf dem Gebirgskamm verläuft. Dabei liegen zwei Drittel der Fläche in Spanien, ein Drittel in Frankreich. Das Gebirge erstreckt sich über 430 km von der Atlantikküste (Golf von Biscaja) bis zum Mittelmeer (Golf de Roses).

Geographisch lassen sich die Pyrenäen in verschiedene, klimatisch und räumlich abgegrenzte Regionen einteilen. Im Westen sind die Pyrenäen relativ flach und gehen in das Kantabrische Gebirge über. So gibt es die westlichen Küstengebiete am Atlantik mit den Städten Biarritz und Bayonne auf französischer und San Sebastian auf spanischer Seite, sozusagen die baskische Küste als Gesamtgebiet, denn das Baskenland ist ja grenzübergreifend. Im Osten grenzt das Gebirge an das Mittelmeer ungefähr bei Perpignan. Im östlichen Teil an der Küste haben sie noch mittelgebirgsähnlichen Charakter, doch dann steigen sie nach knapp 50 km schon auf fast 3000 m Höhe an.

https://www.easyvoyage.de/spanien/die-tierwelt-der-pyrenaeen-4167

Im Zentrum befinden sich die Haute Pyrenees, auf französischer Seite um Tarbes, Garvanie und Lourdes und auf spanischer Seite die Pyrenäen von Aragon mit den höchsten Gipfeln des Gebirges und den beiden spanischen Nationalparks. Mittig liegt der Kleinstaat Andorra, eingebettet zwischen Frankreich und Spanien. Das zentrale Gebirge zwischen dem Col de Puymorens und dem Col du Somport ist der höchste und wildeste Abschnitt der Pyrenäen. Mit dem Pico d´Aneto auf spanischer Seite erreichen sie auf 3404 m ihre größte Höhe. Aber es gibt weitere 200 Berge, die eine Höhe über 3000 m besitzen. Einige sind noch vergletschert. Sie haben allerdings schon viel der einstigen Größe verloren.

Die von Osten nach Westen verlaufende Pyrenäen-Kette entstand aufgrund der Kontinental-kollision zwischen dem Mikrokontinent Iberia und dem südwestlichen Ausläufer der Eurasischen Platte (Südfrankreich). Die Annäherung der beiden Kontinente erfolgte während des Känozoikums im Zusammenhang mit der großen alpidischen Orogenese (Gebirgsbildung) ab dem Beginn der Oberkreide (Albium/Cenomanium) vor rund 100 Millionen Jahren und führte im Verlauf des Paläogens (Eozän/Oligozän) zwischen 55 und 25 Millionen Jahren zur Heraushebung des Gebirges. Seit diesem Zeitpunkt unterliegt es neben isostatischen Ausgleichsbewegungen hauptsächlich starker Erosion. Man kann also sagen, die Pyrenäen sind ein echter Grenzfall: Hier endet Europa – und beginnt Afrika. Zumindest für die Geologen – denn hier knallt unsere Kontinental-Platte an das afrikanische Schild. Das Urgestein wurde hochgeschoben, geknickt, gefaltet – schroff und steil zum Felsriegel der Pyrenäen.

Im Pyrenäenraum gibt es drei Nationalparks. In Frankreich ist es der “Französische Pyrenäen Nationalpark oder Parc National de Pyrenees”. Er umfasst das Gebiet zwischen dem Valle d’ Aspee und dem Valle d’ Aure. Dieser Park zieht sich über immerhin fast 100 km an der spanischen Grenze entlang. Das Highlight ist dabei der berühmte Cirque de Garvanie. einer von drei Felskesseln. Er hat einen Durchmesser von 2 km und die ihn umgebenden Berge ragen mehr als 1500 m über den Rand des Kessels auf. Von einer fast senkrechten Felswand stürzen die Gavarnie-Fälle herab, die zu den höchsten Wasserfällen Europas zählen. Sie sind als Weltkulturerbe eingestuft.

Der bekanntere der beiden spanischen Nationalparks ist der Ordesa Nationalpark, mit zahlreichen imposanten Schluchten und Wasserfällen. Man nennt ihn auch Parque National de Ordesa y Monte Perdido nach dem höchsten Berg der Region, dem Monte Perdido (verlorener Berg), der mit 3355 Metern der dritthöchste Berg der gesamten Pyrenäen ist. Weiter östlich, ebenfalls auf spanischem Boden, befindet sich der Nationalpark Aigüestortes mit seiner schier unglaublichen Vielzahl an Flüssen, Seen und Wasserfällen. 

 

Flora und Fauna

Im Pyrenäengebiet wachsen über 3300 verschiedene Pflanzenarten, 150 davon sind endemisch. Endemisch bedeutet das ausschließliche Vorkommen von Pflanzen oder Tieren in einem begrenzten Gebiet. Einige besonders schöne Blumenarten sind Pyrenäen-Hahnenfuß, Narzisse, Schwertlilie und auch Enzian. Unter den endemischen Pflanzen gibt es die Pyrenäen-Lilie und den Pyrenäen-Felsenteller sowie spezielle Arten von Astern, Glockenblumen, Ginster und Ramondia.

 

Unter den zahlreichen Tierarten besonders hervorzuheben ist der Braunbär. Das heute seltene Tier (von dem es in den Pyrenäen nur noch 20 bis 25 Exemplare gibt, weitere leben im kantabrischen Gebirge) war in den vergangenen Jahrhunderten in dieser Gegend ausgesprochen zahlreich vertreten. 2004 war die letzte Bärin Frankreichs von der angeblich verirrten Kugel eines Wildschwein-Jägers getötet worden. Der Nachschub aus Slowenien, fünf Tier und genetisch dem Pyrenäenbär sehr ähnlich, hat sich so gut eingelebt, dass heute rund 40 Bären in den Départements Pyrénées-Atlantiques, Hautes-Pyrénées, Haute-Garonne und Ariège leben.

Natürlich trifft man in den Pyrenäen auch noch andere Säugetierarten an, so zum Beispiel Gämsen, Rehe, Wildziegen, Wölfe, Füchse, Eichhörnchen, Wildschweine und etwa 40 Arten von Kleinsäugern. Es kommen unzählige Vogelfamilien vor, darunter Greifvögel (Eulen, Bussarde, Adler und Falken) sowie Aasfresser wie Aas- und Schmutzgeier. Die Könige unter den Vögeln sind hier jedoch der Königsadler und der Bartgeier. Die Kolonien, die letzterer in den Pyrenäen gebildet hat, stellen die größte und leider auch eine der wenigen verbliebenen Ansammlungen der Art in Europa dar.

 

Geschichte

Das Gebirge ist zum Teil sehr dürftig erschlossen. Im Gegensatz zu den Alpen verlaufen die meisten Täler quer zum Hauptkamm und lassen somit eine bequeme Überschreitung der Berge nur an wenigen Stellen möglich. Die Griechen und Römer hatten vorwiegend Stützpunkte an der katalonischen Küste, hatten aber kein Interesse an den Bergen. Auch die Germanenstämme der Sueben, Vandalen und Westgoten nutzten ab dem 5. Jh. die Pyrenäen als Übergang zu den fruchtbareren Ebenen. Als die Mauren dann Spanien eroberten, flohen die Bewohner der Ebene zum Teil in die Berge und machten die dortigen Täler urbar. Die dortigen Feudalherren führten immer wieder Angriffe gegen die Mauren durch, um Beute zu machen. Das gewonnen Raubgut bot einen finanziellen Rückhalt. Außerdem ermöglichte es auch den Bau zahlreicher romanischer Kirchen. Im Vall de Boi befindet sich die schönste und größte Ansammlung der fast 1000 Jahre alten Kirchen. Oft liegen sie in wenigen Kilometern Entfernung.

Heute sind die Pyrenäen eher eine Abwanderungsregion. Allein der Tourismus bringt eine gewisse wirtschaftliche Entwicklung.

 

Querung der Pyrenäen auf dem Jakobsweg

Wir überqueren die Pyrenäen auf der Via Tolosana über den Somport-Pass. Der Col du Somport / Puerto de Somport (Höhe 1640 m) ist einer der ältesten Pyrenäenübergänge. Er liegt am westlichen Ende der Zentralpyrenäen. Sein Name ist die abgeschliffene Form von lateinischen summus portus = höchster (Pyrenäen-)Übergang, was er tatsächlich jahrhundertelang war. Er war schon immer für den Jakobsweg ein wichtiger Übergang. Kurz unterhalb des Passes finden sich noch die Ruinen des alten Pilgerhospitals Santa Cristina de Somport aus dem 11. Jahrhundert.

Wenn man auf den anderen Jakobswegen aus Frankreich (Via Podiensis von Le Puy en Velay, Via Turonensis von Paris, Via Lemovicensis von Vezelay) unterwegs ist, dann überquert man die Pyrenäen in der Regel über den Ibañetapass von St. Jean Pied de Port nach Roncevalles. Dort trifft man dann auf den Camino Frances nach Santiago de Compostela.

 

Wer Tucholsky mag, dem empfehle ich das Buch „Ein Pyrenäenbuch“. Die Aufzeichnungen sind lebendige und humorvolle Impressionen seiner Begegnungen und Erlebnisse und geistreiche und kritische Reflexionen über Alltagssituationen zur damaligen Zeit, die auch heute noch zum Nachdenken anregen. Interessant ist auch, dass Tucholsky damals wegen dieses Buches von völkischen Kreisen als „Franzosenliebling“ und „Undeutscher“ bezeichnet wurde!

Vielleicht gefällt Ihnen ja auch das Buch von Paulo Coelho, Der Dämon und Fräulein Prym, Zürich 2001.

 

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Die Jakobswege und Regionen in Spaniens

Die Jakobswege und Regionen in Spanien

Hier sind die Jakobswege in Spanien mit ihrer Länge eingezeichnet. Man kann die langen Weg natürlich auch in Etappen gehen. Wir haben zum Beispiel die Via de la Plata aus Zeitgründen in drei Etappen eingeteilt: Sevilla bis Caceres, Caceres bis Zamora, Zamora bis Santiago de Compostela. Da das Eisenbahn- und Busnetz in Spanien sehr gut ausgebaut ist, kommt man auch  leicht wieder zum jeweiligen Ausgangspunkt

https://jakobsweg-lebensweg.de/jakobsweg-laenge/
https://jakobsweg-kuestenweg.com/laenge/spanien/

Als autonome Gemeinschaften werden 17 Gebietskörperschaften bezeichnet, die die Regionen Spaniens verkörpern

https://de.wikipedia.org/wiki/Spanien#/media/Datei:Gemeinden_Spanien_2023.png
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